Teichfolien sind beim Bau einer Teichanlage ein elementarer Bestandteil des Vorhabens. Nur wenn die Teichfolie dem späteren Verwendungszweck und dessen Anforderungen angepasst wird kann ein langfristiger, reibungsloser Betrieb gewährt werden. Teichfolien gibt es beispielweise in verschiedenen Stärken ( Dicke der Teichfolie ), umso dicker eine Teichfolie ist desto belastbarer ist sie. In großen, tiefen Teichen herrscht alleine schon vom Wasserdruck eine größere Kraft als in kleinen Zierteichen, weswegen je nach Größe und Volumen verschiedenartige Stärken der Teichfolie zu empfehlen sind. Ein weiterer Faktor ist der spätere Einsatzzweck selbst, in Teichen mit Fischbesatz oder in Schwimmteichen sollte eine dickere Teichfolie verwendet werden, damit die Teichfolie auch bei größeren Belastungen nicht „löchrig“, beispielsweise durch Fußtritte im Wasser wird.
Außerdem gibt es Teichfolien in verschiedenen Materialien, zum einen gibt es die so genannten EPDM-Folien, zum anderen Teichfolien aus PVC. Auch hier sei wieder gesagt, dass grundlegend beide Materialen Ihre Vorteile haben. Großer Vorteil an EPDM Folien ist die hohe Dehnbarkeit und Belastbarkeit, wodurch die Teichfolie auch an schwierig zu verlegenden Stellen eingesetzt werden kann. PVC Teichfolien sind auch heute noch sehr bekannt und werden aufgrund Ihrer hohen Belastbarkeit und Langlebigkeit gerne eingesetzt. Im Gegensatz zu den EPDM Folien sind Teichfolien aus PVC etwas starrer, also etwas schwieriger zu verlegen. Die typischen Teichformen sind jedoch ohne Probleme realisierbar.